hi mädelz & jungs
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DANKE !!!!!
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Frankfurter Bibliothek
Jahrbuch für das neue Gedicht
Gedicht und Gesellschaft 2012
Der Jahrestag – Die Reise
ISBN: 978-3-933800-34-3
ISSN: 1616-8386
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Musik, Text & Bildmaterial Rechteinhaber Marie Claire Chargallet
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Frankfurter Bibliothek ( Edition ) 2011
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Einfach nur ein Engel ( Anthologie ) 2012
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Nur wer mit dem Herzen sieht
Nur wer mit dem Herzen hört
Kann erkennen
Kann verstehen
ist es der schimmer der blätter in deinem haar ?
oder brachte die farbe deines haares den blättern den herbst ?
des langen weges stehst du dort
sanfte winde bewegen des baumes ast und blatt
auf deinem munde reiches wort
ein lächeln
ein blick
mir entgegen
aufgefordert zu folgen diesen wegen
sanfte wärme
je näher wir kommen
stop!
die erste flocke gefallen
eine weitere zeit
aus dem schlaf erwacht
deine hand gegriffen
das wir hatte doch längst begonnen
blickend zum fenster
es ist jetzt und hier
nicht ein gestern
nicht ein morgen
das uns brachte das sein
und vertrieb alle sorgen
Wenn man mich nicht reden lassen möchte
dann wird die Stimme verstummen
Wer meine Worte nicht hören möchte
dann hülle ich mich in Schweigen
Wer mein geschriebenes nicht lesen möchte
lässt meine Worte ruhen
Wer mich nicht fragt
dem gebe ich keine Antwort
Wenn du mich nicht erkennst
ist dein Herz verschlossen
Nur DU hast den Schlüssel zu deinem ICH
Man kann kontrollieren. . .
Aber man sollte auch "vertrauen"
Wir tun alles was wir können
aber wir können nicht alles tun
© Marie Claire Chargallet
Das Video: http://www.youtube.com/watch?v=3iZDqLTlifc
„Höret ihr die Stürme denn nicht?“
Sprach der Diener der Gezeiten
Aus ihren Träumen sie erwacht
Von Ängsten und Sorgen das Wachsein befreiten
Mein Liebster oh könntest du mich nur hör´n
In des Traumes Zukunft würde dein Dasein zerstör´n
Leichte Blicke fielen durch das Zimmer
Im Blick des Auges leichter Schimmer
Der Tag begann im Sonnenschein
Der Gedanken sie konnte sich nicht befrei´n
Ihr zweites Herz es war so fern
Wollte sie es halten jetzt gern
Ihr zweites Herz welch schenkt ihr das Leben
Nur sein Dasein ließ es ihr
Um sie könnt die Erde beben
Im Inn´ren gab es nur ein wir
Berührte ihr Hand vor Sehnsucht das Fenster
Als möchte sie seine spür´n
Doch der Ferne des Baumes Wipfel nur winkt
Ein zarter Lufthauch ihr Haar durchstreicht
Ihr Gedanke um ihn nicht von ihr weicht
Stündest du doch jetzt hier bei mir
Zusammen wir des Baumes winken
Nur der Hauch der Sanftheit blieb
Ihr Herz würde nun in Sehnsucht versinken
Der Tag neigte sich dem Ende zu
Sie legte sich nieder und schwelgte in Ruh
Des Dieners Stimme sprach erneut
„Die Stürme sie sind nicht mehr weit“
Des Traumes verfallen rief sie ganz laut
„Diener der Gezeiten sprich wo treff ich ihn?
Er ist mir mehr als nur vertraut“
Des Dieners Stimme verstummt im nu
Das Fenster es schlug auf und zu
Der Sturm über dem Lande stand
Sie schnell aus dem Traum verschwand
Schnell stand sie auf und es wurde verschlossen
Aus ihren Augen schienen Tränen geflossen
Die Zeit durch das Land strich
Der Gedanke an ihn
ihr noch immer nicht wich
Voller Sehnsucht sie an sein Lächeln denkt
Eine wollige Wärme es ihrem Herzen schenkt
Mit dem Gedanken an des Dieners Gezeiten
wollte sie zu Bette schreiten
Im Schlaf die Hand sie nach ihm streckte
Sie spürte ihn was sie nicht schreckte
Nun die Hand über ihre Wange strich
Er küsst sie wach: „Ich liebe dich“
Sie konnte es nicht glauben
Wollte des Dieners Gezeiten ihre Gedanken nun rauben?
„Bist du ein Traum oder wirklich hier?
Ich spür dich zu genau
was passiert mit mir?“
Dem Traum entflohen und richtig wach
hatte es ihr Herz entfacht
„Wie lange bist du schon bei mir mein Herz?“
„Immer schon! Ich spürte deinen Schmerz!
Auch wenn ich nicht nah und nicht ganz bei dir
mein Herz es war doch immer hier“
Eng umschlungen
in des Traumes Bucht
Sie sprach des Dieners Gezeiten
„War dies eine Flucht?“
Der Diener der Gezeiten sprach zu ihr:
„Ich sagte doch die Stürme
sind nicht mehr weit
Sie leben in dir
Du hast Nutzen nur zu ZWEIT“
Einen letzten Blick
schenkte sie des Dieners Gezeiten
Mit meinem zweiten Herz
ich will die Welt beschreiten